Arlo Parks

"I'm a black kid who can't dance for shit, listens to emo music and currently has a crush on some girl in my Spanish class."

Die gerade mal 18-jährige Arlo Parks wuchs im Südwesten Londons auf, ist zur Hälfte nigerianisch, je ein Viertel Tschaderin wie Französin und lernte somit Französisch noch bevor sie Englisch sprach.

Info

Als einfühlsame und schüchterne Teenagerin schrieb sie Kurzgeschichten, um ihre eigenen Fantasiewelten zu erschaffen, während sie mit ihrer Identität in der Realität kämpfte. Im Alter von 17 Jahren fand sie zu sich selbst: sie rasierte sich den Kopf, stellte fest, dass sie bisexuell war und schrieb Material für ein ganzes Album - von dem wir hoffen, bald mehr zu hören. Ihre neu erschienene Single "Super Sad Generation" ist eine zarte Ode an die emotional geprägte Jugend von heute. Mit nur 18 Jahren zeigt die junge Sängerin in ihrer Musik Seele und Mitgefühl, die weit über ihr Alter hinausgehen.

„Wenn ich mir meine Generation anschaue, sehe ich ein Kaleidoskop aus Niedergeschlagenheit, Leidenschaft und Sorge - es ist diese seltsame Mischung aus Traurigkeit und Intimität, in die Generation Z getränkt ist. Super Sad Generation war von einer Zeit inspiriert, in der ich mit meinen Freunden draußen im Grünen saß und wir halb betrunken vom Wein grundlos heulten. Wir redeten stundenlang über Geister, Depressionen und dass wir unsere Eltern enttäuschen. Jeder, den ich möchte, wirkte so wütend, aufgewühlt und offensiv belebt - diesen Abend werde ich nie vergessen. Im Bus nach Hause schrieb ich das Gedicht, aus dem letztendlich Super Sad Generation entstand, es war eine Betrachtung dessen, wie viele Dinge zerbrechen und wie viele Menschen während ihrer Jugend verletzt werden.“

Als Kind war Arlo sehr ruhig, schrieb Kurzgeschichten und kreierte ihre eigenen Fantasiewelten. Später fing sie an Tagebuch zu führen, bis sie ihre Liebe für die gesprochene Lyrik entdeckte, und Gedichte amerikanischer Poeten wie Ginsberg und Jim Morrison las und sich alte Chet Baker Auftritte auf YouTube ansah. Sie nannte Nayyirah Waheed, Hanf Abdurraqib und Iain S. Thomas als ihre Lieblingspoeten der modernen Zeit und es ist klar, dass diese sie in ihrer eigenen Kunst beeinflusst haben. Auch Bücher wie „The Bell Jar“ von Sylvia Plath und „Norwegian Wood“ von Haruki Murakami prägten sie als Person und somit auch ihr Songwriting. "Die Art, wie Murakami in diesem Buch schreibt, ist, wie ich versuche, Songs zu schreiben", so Parks, "düster, empfindlich und menschlich“.

Fela Kutis „Water“ und Otis Weddings „Sittin On The Dock Of The Bay“ sind die Soundtracks von Arlos Kindheit; und im Alter von 13 entdeckte sie King Krule, einen Künstler, der ihre heutige Musik stark beeinflusst. Später hörte sie mehr Hip-Hop (von Kendrick Lamar, MF Doom & Earl Sweatshirt, bis hin zu Loyle Carner) und Rock (Jimi Hendrix, Shilpa Ray und David Bowie), sowie die gedämpften, emotionsgeladenen Klänge von Keaton Henson, Sufjan Stevens und Julien Baker. Parks erzählt: „Ich schrieb so detaillierte Geschichten, dass man sie fast schmecken konnte, während ich die Energie und das Leben des Hip-Hop, das ich so liebte, aufrechterhielt.“ Ihr Schreiben hat eine visuelle, fast cineastische Qualität, die sie ihrer Liebe für Horrorfilme, Streetwear und abstrakte Kunst verdankt.


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In Zusammenarbeit mit der United Talent Agency

21
Sep
-
21
Sep
Reeperbahn Festival – tba.
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Sat
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21.9.2019
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